Die Jacobstahl Reliefs

Die Jacobstahl Reliefs

Konturierte Tonreliefs aus dem Griechenland der Fruehklassik

Florian Stilp

Rivista di archeologia supplementi, 29

2006, Tavv. 85 e una tavola a colori, 23 x 30, in brossura

88-7689-211-7

0392-0895

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Jacobsthal-Reliefs – in der Forschung bislang als « Melische Reliefs » bekannt – sind konturierte Tonreliefs kleinen Formates, die in Griechenland in der Zeit von etwa 500 bis 440 v. Chr. hergestellt wurden. Die eingehende Untersuchung der Herstellungsmerkmale führte nicht nur zu einem besseren Verständnis der Fertigungstechnik, sondern ermöglichte auch eine Unterteilung des zuvor als homogen betrachteten Materials in Gruppen, die auf verschiedene Werkstätten zurückgehen müssen. Die glaubwürdigen Provenienzen, der Stil und auch die Ikonographie legen für einen Teil eine Herkunft aus Attika nahe, ein anderer dürfte aus Inselionien stammen. Jacobsthal-Reliefs wurden nicht nur als Grabbeigaben, sondern auch als Votive in Heiligtümern verwendet. Daneben ist auch ihre dekorative Verwendung im privaten Lebensbereich wahrscheinlich. Aus der Untersuchung der technischen Eigenheiten der Reliefs geht hervor, daß die Jacobsthal-Reliefs sicherlich keine Appliken auf mobilen Gegenständen – so die bisherige Deutung – waren, sondern an unbeweglichen Stellen – mittels einer Schnur oder einem Nagel – locker aufgehängt, abgestellt oder abgelegt wurden. Die ikonographische Variation innerhalb der Jacobsthal-Reliefs ist mit den nahezu 50 überlieferten Bildthemen beachtlich, die vorliegende Studie liefert hierzu eingehende Analysen.

 
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- American Journal of Archaeology 2009 (113, 1) Gloria S. Merker

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